Hello Deer – Rentier Piñatas

Piñatas gelten als fester Bestandteil lateinamerikanischer Fiestas. Ihren Ursprung haben die Figuren aber eigentlich in den vorweihnachtlichen Posadas. An diesen Festen wurden traditionell Exemplare in Kugelform mit sieben kegelförmigen Spitzen als Symbol für die sieben Todsünden verwendet. Wurden diese zerschlagen, gaben sie den Segen in Form von Süßigkeiten und Trockenfrüchten an die Menschen frei. Also warum nicht diese positive Eigenschaft auf ein possierliches Rentier übertragen – am besten selbst gebastelt nach unserer Anleitung und gefüllt mit leckeren Hussel-Produkten!

Ihr braucht:

Krepppapier

Goldpapier

Schere

Pappkarton

Pompons für die Nase

So wird’s gemacht:

Lade zuerst unsere Vorlage herunter, drucke sie als Poster aus und füge die Teile zusammen. Die Vorlage schneidest du mit der Schere aus und überträgst den Körper des Rentiers zweimal auf den Karton, das Geweih einmal.  Dann werden die Elemente mit der Schere aus der Pappe ausgeschnitten. Um die beiden Korfusteile zur Piñata zu verbinden, brauchst du Pappstreifen von ca. 8-10cm Breite. Die Länge der Streifen hängt von Rudolphs Umfang ab. Den kannst du ganz leicht mit einer Schnur messen: Einfach außen um die Silhouette legen und dann mit einem Maßband ermitteln, wie lang die Schnur ist. Nun folgt das Zusammenkleben der Rentierhälften. Dafür kommt das doppelseitige Klebeband zum Einsatz: Erst eine Silhouette mit kurzen Klebebandstreifen senkrecht zur Schnittkante mit dem Pappstreifen verbinden und die Enden fixieren. Bevor du die zweite Hälfte montierst, schneidest du auf Rudolphs Rücken eine Klappe quer in den Pappstreifen. Dann die zweite Rentierhälfte genauso darauf befestigen. Am besten platzierst du die Enden des Pappstreifens so, dass oben am Kopf gleich ein Spalt zum Einschieben des Geweihs bleibt. Die kleine Klappe oben auf dem Rentierrrücken dient später zum Befüllen mit Konfetti, Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenken. Sie bleibt deshalb einfach offen. Der Körper des Rentiers wird nun mit dem doppelseitigen Klebeband bedeckt, um das „Fell“ daran befestigen zu können. Das gilt auch für die Klappe, sie soll nämlich nicht auf den ersten Blick erkennbar sein. Für das Geweih nimmst du wieder die Pappe, überträgst die beiden Vorlagen darauf und schneidest es sorgfältig mit Schere oder Cutter aus. Dann verbindest du die zwei Hälften mit Klebeband, damit daraus ein ganzes Geweih entsteht. Dasselbe erledigst du dann noch zweimal mit Goldpapier – idealerweise kombiniert du die beiden Vorlagehälften schon vor dem Ausschneiden zu einer Form – und beklebst das Papp-Geweih damit. Nun schiebst du es in den Spalt oben am Kopf und klebst es fest. Jetzt bekommt dein Rentier sein Fell: Dafür schneidest du erst die Krepppapierrolle in ca. 5cm breite Stücke. Diese „Röllchen“ werden dann auf 15-20cm aufgeklappt und so von unten so oft ca. 2-3cm weit eingeschnitten, dass nach dem Abrollen Fransenbänder entstehen. Nun kannst du anfangen, Rudolph mit den Bändern zu umwickeln. Dabei fängst du am besten unten an und arbeitest dich sorgfältig nach oben, bis die Pappe komplett abgedeckt ist. Die Bänder sollten dabei um ca. die halbe Höhe überlappen. Damit das Rentier nicht ohne Zaumzeug unterwegs ist, schneidest du aus dem restlichen Goldpapier zwei Streifen von ca. 2-3cm Breite. Einen davon legst du um Rudolphs Schnauze, den anderen um seinen Hals und verbindest die beiden mit einem Klecks Kleber auf beiden Seiten. Such dir nun die gewünschten Augen und Bäckchen von der Vorlage aus. Schneide sie aus, verstärke sie bei Bedarf mit Pappe und bringe sie mit Klebeband am Kopf an. Als Nase kannst du natürlich unsere Falt-Vorlage verwenden, ein Pompon oder eine kleine Papierkugel machen sich aber auch gut. Jetzt noch das Rentier mit Konfetti, Süßigkeiten und kleinen Geschenken „füttern“ und fertig ist der absolute Höhepunkt deiner Weihnachtsparty mit Freunden oder Familie!